Light Pink Pointer

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Totenköpfe und Schleifchen, Nieten und Glitzersteinchen, Zombies und Kätzchen, schwarz und rosa: eben düster und kitschig...willkommen in meiner Welt! Hier findet sich alles von Outfitposts und der letzten Shoppingausbeute, über Rezepte und Reviews bis hin zum alltäglichen Gemecker über Gott und die Welt. Das Ganze gekonnt gewürzt mit einer kleinen Portion Humor, jeder Menge purer Ironie und etwas Seelenstriptease zwischendurch - denn ich bin mehr als nur eine hübsch gekleidete Hülle.
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noneArina xoxo

Samstag, 18. August 2012

Photobucket "Aokigahara Jukai" - Der Selbstmord Wald

Photobucket
Screenshot, Copyright light bei vice.com

Der "Aokigahara" Wald in Japan...schon mal davon gehört?
Tröstet euch, noch bis vor knapp 2 Wochen war auch mir dieser Wald gänzlich unbekannt.
Ich stolperte nur ganz zufällig über den Name dieses Waldes, als ich eines Nachmittags gelangweilt durch mein Tumblr-Dashboard scrollte. Ein paar Bandfotos, ein paar Zitate, ein wenig Kitsch, nichts Auffälliges. Dann tauchte plötzlich ein Bild auf, mit der Aufschrift "Aokigahara - The suicide forest".
Darunter mehrere Bilder von Leichen und einem kurzen Text in dem stand, dass es einen Wald in Japan gibt, in welchem jährlich über hundert Menschen Selbstmord begehen.
Im ersten Moment rümpfte ich die Nase über eines der Bilder, starrte aber weiterhin gebannt auf meinen Monitor. Ich bin schon mehrmals auf Tumblr über irgendwelche "Grusel"-Stories gestoßen, nur um dann nach ein wenig Recherche im großen weitem Web feststellen zu müssen, dass die meisten Geschichten nur erfunden waren und die Bilder dazu oftmals stark bearbeitet wurden.
Zuerst dachte ich, ich hätte eventuell wieder eines solcher Märchen vor mir.
Nachforschungen zu dem Thema widerlegten meine Vermutung jedoch sofort.
Schnell hatte ich meine Infos die ich wollte...ja gar fast ZU viele Infos.

In diesem Post möchte ich nicht über Selbstmord an sich sprechen - Ich habe keinen Bezug zu dem Thema und keine 100% feste Sichtweise, welche ich vertreten kann/will. Dieser Post beinhaltet lediglich Fakten. Fakten über einen wunderschönen Wald, welcher aber einen bitteren Nachgeschmack hinterlässt.

Zuerst einmal: Wo genau befindet sich dieser Wald überhaupt?
Der Aoikigahara Jukai (übersetzt in etwa soviel wie "Das Meer aus Bäumen") ist ein rund 35km² großer Wald, welcher sich nördlich am Fuße des allseitsbekannten Vulkans Fuji befindet. Als der Fuji im Jahre 864 das letzte mal ausbrach, bildeten sich auf der getrockneten Lava jede Menge Bäume, welche heute einen unüberschaubar riesigen Wald bilden.
Noch bevor der Wald für seine hohe Selbstmordrate bekannt wurde, war er bereits gefüchtet. Der Wald gilt unter Japanern stets als verflucht, da dort Geister names Yūrei ihr Unwesen treiben sollen, am stärksten zwischen 2Uhr und 3Uhr Nachts, wenn das Band zwischen unserer Welt und der Welt der Toten am dünnsten sein soll. Die Japaner glauben, dass Menschen, welche nach dem Tode nicht angemessen bestattet werden oder die plötzlich eines unnatürlichen Todes sterben, zu Yūrei werden.
Dies mag natürlich ein Mythos sein, eine bittere Tatsache jedoch ist, dass der Wald auch durch Ubasute bekannt wurde: Einer Art "Tradition" bei der es während des 19. Jahrhunderts normal war, alte, schwache und kranke Familienmitglieder auf einen Berg oder in einen Wald zu bringen, und sie dort dem Schicksal zu überlassen. Dies ist heute glücklicherweise illegal.

Nichtsdestotrotz sterben in diesem Wald jährlich um die 100 Menschen, denn er hat weltweit die zweitgrößte Selbstmordrate...gleich nach der Golden Gate Bridge.
Doch was ist es, was so viele verzweifelte Seelen in diesen Wald lockt?
Nun, nicht ganz unschuldig sind vermutlich zwei Bücher.
Das erste Buch "Kuroi Jukai" stammt von dem Autor Seichō Matsumoto. In diesem Buch bringt sich ein Pärchen im Aokigahara Wald um.
Das zweite Buch erschien 1988, trägt den ominösen Name "The complete manual of suicides", und beinhaltet genau das, was der Titel bereits vermuten lässt: die verschiedensten Techniken um sich selbst das Leben zu nehmen. In diesem Buch wird der Aokigahara Wald als "the perfect place to die", dem perfekten Ort um zu sterben, angepriesen, da die Wahrscheinlichkeit, dass man in dem riesigen Wald nie wieder gefunden wird, sehr hoch ist.
Es ist nicht selten, dass dieses Buch neben einem Leichnam gefunden wird.

Doch nicht nur Bücher lassen sich finden, wenn man durch den Aokigahara Wald läuft.
Überall durch den Wald sind Bänder gespannt, welche Leute befestigt haben, die sich vielleicht noch nicht schlüssig über ihre Tat waren, und unter Umständen wieder hinausfinden wollten. Folgt man diesen Bändern findet man am anderen Ende selten etwas Gutes: Abfälle von Mahlzeiten, Getränkeflaschen, Kleidung, Schirme, Stricke an den Ästen der Bäume, persönliche Gegenstände wie Fotos, Schminkutensilien, zerschnittene Personalausweise, Schlüssel, aber auch Abschiedsbriefe oder im schlimmsten Falle eine Leiche. Oder zumindest deren Überreste.

Selbst wer sich eventuell gegen seine Tat entscheiden sollte, kommt nur in den wenigsten Fällen sicher wieder aus dem Wald heraus. Der Wald ist zu dicht bewachsen, sodass man schon nach wenigen Metern jeglichen Überblick verliert und sich gnadenlos verläuft. Hinzu kommt, dass Handys und andere GPS-fähige Geräte, welche einem hilfreich sein könnten, in den Tiefen des Waldes unbrauchbar sind.
Schuld daran ist ein Magnetfeld im Lavagestein, welches die Signale stört. Selbst ein klassischer Kompass wäre hier nicht zu gebrauchen.
Auch sagen viele Einwohner, dass selbst Menschen, welche nicht selbstmordgefährdet waren, in diesem Wald geradezu verrückt werden würden und sich deshalb umbringen.

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Screenshot, Copyright light bei vice.com

Im Jahre 1971 beschlossen die Behörden den Wald einmal jährlich von der Polizei nach Leichen durchsuchen zu lassen, um diese zu beseitigen.
Gleich zu "Beginn" des Waldes findet sich zudem ein riesiges Schild mit folgender Aufschrift:
"Dein Leben ist ein wertvolles Geschenk welches dir deine Eltern gemacht haben.
Denk an deine Eltern, Geschwister und Kinder. Behalt deine Sorgen nicht für dich alleine und rede darüber".
Darunter die Nummer einer Suizidpräventions-hotline.
Zudem lassen sich viele kleinere Schilder finden, auf denen davor gewarnt wird, dass man den Trampelpfad nicht verlassen solle, da man sich sonst leicht verläuft.

Für viele Japaner ist der Freitod als Option nichts Unübliches, um "ehrenvoll" über ihren Schmerz über einen verlorenen Job, ein verstorbenes Familienmitglied/verlassenen Partner oder Ähnliches für immer "hinwegzukommen".

Bei meiner Recherche bin ich auch über so manchen Blogeintrag gestoßen, von Leuten, welche die Magie dieses Waldes selber einmal live erleben wollten.
Und alle berichten vor allem eines: Wenn man einmal im Aokigahara Wald ist, hört man nichts mehr, es ist -im wahrsten Sinne des Wortes- totenstill. Zudem soll es einen förmlich immer weiter in den Wald ziehen, selbst wenn man ihn zuerst nicht betreten wollte. Außerdem soll man stets von einem sehr beklemmenden Gefühl, Angst und furchtbarer Traurigkeit umgeben sein.

Auf Youtube fand ich diesen kurzen Bericht, welchen ich wirklich gut fand. Hier führt ein Geologe das Kamerateam durch den Wald und erzählt, ohne zu dramatisieren, viele Details über den Aokigahara Jukai und der heutigen Gesellschaft in Japan. Auch trifft er mitten im Wald auf einen Mann in einem Zelt, und spricht mit diesem.



WARNUNG: Ich möchte niemandem einen Anblick zumuten, den er nie in seinem Leben sichten wollte, deshalb warne ich euch vor:
Von 04:38 - 04:52 werden drei Fotos von Erhangenen gezeigt.
Wer sensibel auf solche Dinge reagiert überspringt diesen Teil des Videos am besten, es werden nur die Fotos gezeigt, Infos entgehen euch nicht.
Von 16:45 - 18:22 ist ein Skelett zu sehen. Ich persönlich empfinde den Anblick als harmlos und zumutbar. Zudem hat der Geologe in diesem Abschnitt doch einige gute Dinge zu sagen.
Der Rest des Videos ist ebenfalls harmlos und man bekommt sonst nichts Schlimmes zu sehen.

Ich persönlich weiß nicht, ob ich diesen Wald nun auf eine Art und Weise furchtbar interessant finde, total verstörend, einfach nur verdammt unheimlich oder todtraurig.
Von allem irgendwie etwas.

Kommentare:

  1. Passend dazu schreit während ich hier das gelesen habe draußen ein Kauz :'D na bravo, ich bin gespannt wovon ich heute träumen werde...

    Ich finde den Bericht wirklich super geashrieben und sehr informativ, danke! mich macht das Thema beim Lesen irgendwie sehr traurig... ich kann mir gut vorstellen dass dieser Wald ein derartig düsterer Ort ist, dass selbst Frohnaturen auf ganz andere Gedanken kommen. Aber alles in allem macht es mich eher traurig... traurig dass wir Menschen nicht in der Lage sind uns gegenseitig immer so zu lieben und füreinander da zu sein und anderen zu vertrauen, dass einige eben nur noch diesen einen Ausweg aus ihrem Leid sehen :(
    *seufz*

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    1. Also ICH hab heute geträumt, dass mich der Slenderman durch den Wald gejagd hat...auch nett :D
      Und wie wars so in deiner Traumwelt? ;D

      Ja, das ist wahr...wenn man auch auf mehreren Seiten etwas zu dem Thema liest und immer & immer wieder über Fotos aus dem Wald trifft, seien es Tote oder einfach nur der Wald selbst...da wird einem irgendwann schon anders. Als ich über den Wald herausfand habe ich stundenlang recherchiert und geforscht und es zog einen schon irgendwie runter. Mich nimmt sowas einerseits total mit, egal wie interessant ich es fand. Als meine Mom an dem Abend von der Arbeit kam begrüßte sie mich auch mit der Frage, "was denn mit mir los sei, ich gucke so niedergeschlagen"...kein Wunder!

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  2. Definitv verdammt verstörend und creepy.
    Und doch irgendwie auf eine unangenehme Art faszinierend.
    Ich weiß gar nich was ich dazu genau sagen soll.

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    1. Okay, ich nehms zurück.
      Verstörend?
      Es macht mich krank und so unendlich traurig, warum müssen soviele Menschen das Gefühl haben, dass sie diesen Ausweg wählen müssen?
      Ich hab grad so einen dicken Kloß im Hals nach dem Video.
      Einfach nur traurig.

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    2. Man findet im Netz auch noch jede Menge andere Videos, aber viele der selbstgefilmten waren mir zu respektlos (es ist nicht unüblich, dass z.B. Mafia Bosse Obdachlose in den Wald schicken, um die Leichen zu plündern...selbiges tun aber auch einige "normale" Leute, die sich einen guten Fund dort im Wald erhoffen)
      oder einfach zu sensationsgeil aufgezogen. Diesen Bericht oben fand ich gerade deswegen gut, weil er ruhig und respektvoll ist, Fakten darlegt und ich finde, dass der Geologe eine gute Einstellung hat. Mich jedenfalls machten seine Worte durchaus nachdenklich.
      Dafür jedoch, ist dieses Video auch um so bedrückender...

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  3. Ich hab diesen Bericht mit dem Geologen per Zufall vor einigen Wochen gesehen. Ich hatte beim Gucken echt ne uebelste Gaensehaut und auch ein ziemlich beklemmendes Gefuehl...

    Dieser Wald, der eigentlich so ein schoener Ort ist, machte mir wirklich in gewisser Weise Angst... und wie Varis es schon so treffend schrieb: Es macht einen auch irgendwie traurig, darueber zu lesen/etwas darueber zu sehen.

    Nichts desto trotz finde ich deinen Artikel sehr informativ!
    Als ich das Video letztens gesehen hatte, wollte ich auch erst darueber bloggen - habe mich dann aber ehrlich gesagt nicht getraut... wie gesagt, das loest in mir irgendwie ein total beklemmendes Gefuehl aus.
    Weils eben keine Gruselstory made in Hollywood ist, sondern traurige Realitaet :/

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  4. "Schöner" Artikel. Hab mir das Video auch komplett angeschaut, obwohl ich da etwas sensibel bin. Nicht schön, aber mit einer gewissen Distanz erträglich. Ich finde es auch sehr traurig und bedrückend. Gruseln würde es mich dort wohl auch, aber irgendwie auch reizen, allerdings mit großer Angst, dieser "Faszination" (odereinfach meiner grauenhaft schlechten Orientierung) zu verfallen. Man müsste eigentlich permanent den "Eingang" bewachen und schlicht mit den Leuten reden und ihnen mal zuhören. Ich denke, dass könnte schon einiges bewirken.

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    1. In den aktuellsten Berichten steht, dass dort wohl wirklich seit geraumer Zeit schon die Polizei "Wache hält", indem sie gewisse Routen im Wald ablaufen, und nach Lebenden suchen, kommen wohl aber meist eh zu spät :/

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  5. BIn auch auf Tumblr auf den von dir oben genannten Blogeintrag gestoßen (hast du ihn nicht sogar gerebloggt?) und die Bilder waren wirklich verstörend! Dein Artikel ist sehr schön und informativ geschrieben. Ich finde es traurig, dass es so einen Wald gibt, bin aber auch froh, darüber bescheid zu wissen.

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    1. Ja, den Post hatte ich auf Tumblr auch gerebloggt, wollte ihn aber der Bilder wegen lieber nicht hier verlinken. Mir machten sie nicht wirklich was aus, aber anderen vielleicht schon...hab sogar echt mehrmals überlegt ob ich ihn auf Tumblr überhaupt weiterverbreiten soll, aber naja...hat mich auch 3 Follower gekostet xD
      Aber ich fand es einfach zu interessant um es einfach zu "übergehen".

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  6. Wow ich habe selten nicht mehr einen so interessanten Beitrag gelesen. Mir gehts da wie dir, ich weiß nicht so recht ob ich das ganze verstörend, interessant oder traurig finden soll.

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  7. Eine wirklich sehr, sehr interessante Reportage. Habe sie bis zum Ende geguckt und muss sagen, es hat mich sehr berührt. Vor allem wie der Geologe über das menschliche Dasein gesprochen hat "Niemand stirbt allein, wir sollten lernen auf einander Acht zu geben". Der Wald ist so ein wunderschöner Ort und umso schlimmer ist es, dass er nun mit dieses Ereignissen verbunden wird.

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  8. Hui... Das Video hab ich mir nicht angesehen. Hab im Augenblick keine Lust auf Untertitel, aber den Artikel hab ich komplett gelesen.
    Solcherlei Dinge üben auf mich, ähnlich wie bei dir, eine enorme Faszination aus. Warum weiß ich nicht. Ich hatte bis dato nicht gewusst, dass es so einen Wald gibt. Ob da drin nun gespukt wird oder nicht. Traurig ist es durchaus, aber auch irgendwie unheimlich spannend. Ich glaube, ich werde mich damit auch mal befassen.

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  9. Das mit dem Wald finde ich erschreckend und es ist traurig das dort schon so viele Leute gestorben sind, vielleicht auch nie gefunden wurden.
    Nichts destotrotz frage ich mich warum dennoch Japaner den Weg dorthin finden. Bei deren glauben an Geister, dürfte es nur so wimmeln von Seelen. Schaurig.

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  10. Sehr schreklich und das wird mich sicher noch eine weile beschäftigen und ich werde sicher auch mit meinem mann darüber quatschen.... das ist echt heftig

    dein bericht und wie du das thema angegangen bist finde ich super.
    Solche Themen sind mal eine Abwechslung zu all dem Bloggerkram und man lernt auch was dazu.


    liebe grüße

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  11. guter betrag, nun muss ich nur ordnen in welche richtung meine gefühlswelt geht

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  12. Das es sowas wirklich gibt hätte ich nicht gedacht.
    Ich kann mich nur den anderen kommentarschreibern anschließen... es ist echt ziemlich bedrückend von einem solchen thema zu lesen oder etwas zu sehen. aber auch interessant.
    na hoffentlich kann ich danach noch einschlafen^^""
    Aber ich finds trotzdem mutig, dass du über soetwas geschrieben hast. In den meisten blogs gibts ja nur friede freude eierkuchen, als ob nie etwas schlimmes passieren würde.

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  13. Ich hab einen Bericht über diesen Wald vor ca. 2 Monaten gesehen und fand es ech krass und interessant. War aber auch irgendwo gruselig, die Reporter da drinnen langlaufen zu sehen, die ein seit Wochen leerstehendes Zelt fanden und irgendwelche Schädel im Wald v.v;
    Liebe Grüße

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  14. sowas ist schon echt krass. ich hatte vorher noch nie was darüber gehört.. aber ich finde der beitrag ist wirklich gut gemacht, und was der Geologe am ende sagt, ist wirklich sehr schön :)

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  15. Wow!

    Auf tumblr habe ich auch schon öfter von diesem Wald gelesen oder Bildr gesehe, schön auch mal ein paar handfeste Fakten prsentiert zu bekommen! Danke dafür. Den Beitrag muss ich mir gleich noch zu Gemüte führen.
    Ich bin ja auch ein Mensch, der von solch makaberen Dingen angezogen wird, daher finde ich das Thema wirklich wahnsinnig spannend!

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  16. Wow...sehr guter Eintrag!!!
    Ich hatte beim lesen ne mega Gänsehaut...
    Ich habe schon vor 3-4 Jahren vom "Suicide Forest" erfahren und zwar durch eine japanische Freundin...wir kamen auf das Thema,das sich viele Japaner das Leben nehmen,wenn sie z.B den Job verlieren oder sich scheiden lassen...sie erzählte mir vom Wald um den Fuji und sie suchte im japanischen Youtube nach Videos...einerseits war ich sehr gespannt andererseits musste ich mehrmals weggucken,weil die japanische Fassung sehr verstörend war...
    Trotzdem hab ich immer 'ne komische starke Neugier beim Thema "Selbstmord" (mag vll daran liegen das sich ein Cousin von mir vor 20 Jahren ebenfalls erhängt hat...)
    Aber mutig das du das genauer um die Lupe genommen hast...viele interessieren sich sicher dafür,haben aber sicher ein mulmiges Gefühl,zu recherchieren...

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  17. Wow, verdammt interessante Dokumentation! Hatte nicht gewusst, das es solche Suizid-Orte überhaupt gibt. Ich finde es generell erschreckend, wie man Suizid begehen kann. Genau wie es auf dem Schild stand, man stirbt nicht alleine und es gibt immer jemanden der trauern würde.

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  18. sehr verstörend...

    aber schön geschrieben :)

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  19. Ich bin via Tumblr auch schon öfter mal drüber gestolpert & hab es immer wieder rebloggt, um nochmal hinterher recherchen darüber anzstellen, was ich natürlich komplett vergessen hab.
    Danke für den Beitrag, da werd ich mich auf jeden Fall nochmal ransetzen.
    Ich muss leider sagen, dass mich die Bilder & das Video so relativ kalt lässt, ich finde es eher sehr faszinierend & "spannend" irgendwie, ich möchte definitiv mehr darüber erfahren.
    Klar, es ist traurig, bitterlich traurig aber es Reizt meinen Wissensdurst schon sehr.

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  20. verstörend, aber interessant.
    ein teil von mir will mal hin gehen, der andere teil hat angst sich zu verlaufen :D

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  21. Ich finds toll, dass auf einem Lifestyleblog auch mal solche Themen aufgearbeitet werden - und zwar auf eine gelungene Weise.

    Überhaupt bin ich seit einer ganzen Weile stiller Mitleser.

    Viele Grüße
    literatur-internet.de

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  22. Ich finde auch, dass es interessant ist, wie du solche Themen ab und zu aufarbeitest. Dein Blog hat einfach genau die richtige Mischung. Das war sehr interessant. Ich habe das ganze Video angeschaut und habe jetzt ein mulmiges Gefühl... ein Teil von mir würde gerne mal diesen Wald sehen. Herausfinden, warum Menschen in diesen Wald gehen um sich umzubringen. Genau wie der Geologe sagte. Ich frage mich auch, warum sie in diesen Wald gehen. Andererseits möchte ich es nicht sehen... ich war mal in Wien auf dem Friedhof der Namenlosen an der Donau... das war schon eine recht seltsame Erfahrung. Ich weiss nicht, ob ich mich in den Wald trauen würde. Auf jeden Fall niemals alleine.
    Danke für die interessante Doku. Die Macher von der Doku haben noch andere interessante Sachen, wie ich gerade sehe. Super, dass ich das jetzt durch dich entdeckt habe!
    Und wie du auch schon geschrieben hast, ich wil auch nicht gross über Selbstmord debattieren. Ich habe auch nicht eine 100% Meinung, das ist ein sehr schieriges Thema.

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  23. ganz ehrlich uhuhuhu mich hats während dem lesen ganz schön geschaudert .cool geschrieben und absolut interessant **

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  24. Ich hab mir die Stellen mit den Toten und dem Skelett angesehen und wenn ich ehrlich bin hab ich fast angefangen zu weinen. Ich finde es einfach traurig, dass veraltete Moralvorstellungen selbst heutzutage in einem so fortschrittlichen Land wie Japan so viele Menschen noch das Leben kosten und diese nichtmal anständig bestattet werden können.

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  25. ich finds toll, dass du auch solche Themen ansprichst und nicht nur über Hauls oder Beautykram berichtest.
    das macht deinen Blog wirklich intressant :)
    ganz liebe Grüße

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  26. Ich finde die Geschichte sehr traurig. Weil es so wahnsinnig viele Menschen sind und das sie damals die Alten und Kranken dort einfach hingebracht haben. Wie grausam kann der Mensch doch sein...
    Und mir tut es um den Wald leid, das er so mit den traurigen Gefühlen der Menschen überhäuft wird, obwohl er dafür nichts kann.
    Der Mensch allein hat diesen Wald dazu gemacht was er heute ist.
    Also sollte man nicht vor dem Wald Angst haben, sondern sich darüber Ärgern was der Mensch für ein System erschaffen hat wodurch so viele sterben wollen.

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  27. wow, das ist wirklich verstörend und sehr traurig..

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  28. Es gibt nen Comic darüber. Habe Heft Nr. 1 auf englisch. Genauso gruselig wie die reale Story.

    Grüße

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  29. Danke für diesen tollen Beitrag.

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  30. Ein bedrückendes und dennoch interessantes Thema.
    Schön, dass sich Menschen auch mit sowas beschäftigen und nicht nur mit Beauty und Co. Was ich jetzt natürlich auch nicht böse meine, denn bin ja selber "Beauty"-Blogger ;)
    Danke für diese Interessante Geschichte!

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  31. Super geschrieben! Hut ab, ich bin wirklich fasziniert und gleichzeitig ein wenig schockiert... Danke für den tollen Beitrag und den Hinweis auf die gelungene Dokumentation! Liebe Grüße aus Köln
    Nadine

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  32. Hallo,
    netter Beitrag über Aokigahara, allerdings hab ich noch ein paar Anmerkungen, da ich über japanischen Grusel blogge. Yurei ist einfach nur der Überbegriff für alle Arten von Totengeistern, von denen es in der japanischen Mythologie eine ganze Menge gibt.
    Das mit den Alten und Schwachen ist nur in Hungerzeiten passiert, in Japan hat man in solchen Zeiten tatsächlich vor allem die Alten in Wald zum sterben ausgesetzt, in Europäischen Ländern eher überschüssige neugeborene und Kinder ( siehe Hänsel und Gretel ).
    Selbstmord wird in Japan, wohl religionsbedingt, wirklich komplett anderst gewertet als bei uns, wobei selbst für japanische Verhältnisse an den Selbstmorden in diesem Wald nix ehrenvolles ist, das sind einfach bedauernswerte Menschen die in Lebenskrisen mit dem enormen Gesellschaftlichen Druck nicht mehr klarkommen, der in Japan deutlich stärker ist als hierzulande.
    Wenn ich es dieses Jahr wieder nach Japan schaffe steht der Aokigahara auf jeden Fall auf dem Programm, letztes Jahr war dafür einfach keine Zeit, von Kyoto aus ist er auch recht weit weg.
    Ach ja, Stichwort Kompass, einen ganz ähnlichen Effekt hat man auf dem Frankenstein.

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