Light Pink Pointer

♥ Herzlich Willkommen!

Totenköpfe und Schleifchen, Nieten und Glitzersteinchen, Zombies und Kätzchen, schwarz und rosa: eben düster und kitschig...willkommen in meiner Welt! Hier findet sich alles von Outfitposts und der letzten Shoppingausbeute, über Rezepte und Reviews bis hin zum alltäglichen Gemecker über Gott und die Welt. Das Ganze gekonnt gewürzt mit einer kleinen Portion Humor, jeder Menge purer Ironie und etwas Seelenstriptease zwischendurch - denn ich bin mehr als nur eine hübsch gekleidete Hülle.
Und ich hab jede Menge zu erzählen!

noneArina xoxo

Sonntag, 20. November 2016

 photo rose1_zpsd9c28712.gif Warum das Bloggen mir immer weniger Spaß macht

Ich sage es nur ungern, aber eigentlich ist dieser Blog hier tot. Ziemlich tot sogar.
Dies ist nun der vierte Anlauf diesen Post überhaupt zu verfassen.
Doch warum überhaupt?
Warum starte ich immer wieder verzweifelte Reanimierungsversuche um diesem Blog doch wieder etwas Leben einzuhauchen?
- Weil das Bloggen mir fehlt. Ziemlich sogar.
Fakt ist, dass ich immer weniger Zeit habe Posts zu verfassen, aber solche Phasen hatte ich schon immer...und trotzdem hat es jahrelang geklappt, egal ob ich gerade in Prüfungsphasen steckte oder Abends müde von der Arbeit kam. Irgendwie fand ich IMMER Zeit zum Bloggen.

Was ist also dann das Problem? Warum jetzt nicht mehr?
Nun, wenn ich wollte, hätte ich die Zeit. So, wie ich sie mir auch jetzt nehme.
Aber auch wenn das Bloggen selbst mir fehlt, eines ist leider auch Fakt:
Es macht mir immer weniger Spaß. 
Ich brauchte etwas um wirklich zu realisieren, was sich geändert hat und was mich stört, aber inzwischen bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass ich Bloggen, so wie es heute ist, nicht mehr mag.

Klingt seltsam, aber ich mag es mal genauer erklären:
Angefangen zu bloggen habe ich Ende 2005, damals noch auf Myblog und mehr für mich selbst und meine Freunde, als für ein wirkliches Publikum.
2009 zog mein Blog um, bekam endlich einen gescheiten Name und ich erhielt langsam aber sicher eine tolle Leserschaft - und damit meine ich wirklich TOLLE Leser.
Denn das muss auch mal erwähnt werden: Jahrelang bloggte ich fleißig und hatte stets treue Leser, die meinen Kram aufmerksam gelesen haben und gelobt und kritisiert und bewertet und gemeckert haben, je nach Thema. Ich bekam Ratschläge von euch und nützliche Tipps, habe zu einigen einen wirklich tollen Draht gehabt, teilweise sogar im Reallife getroffen oder Geschenke erhalten. Ich wart klasse!

Viele Leser hatten selber Blogs und mir kam damals alles vor wie eine kleine, süße Blogger-Familie: Jeder kannte irgendwie jeden und man hat seine Blogs gegenseitig gelesen und dies vor allem gern und aufmerksam. Kommentare schreiben stand stets auf der Tagesordnung. Und zwar Kommentare mit Hand und Fuß. Sinnvolles mit Verstand.

Ja, Bloggen war toll damals.

Aber was hat sich geändert?
Nun, irgendwie...alles. Zumindest fühlt es sich so an.
Als ich angefangen habe zu bloggen, waren Blogs in Deutschland noch eher "selten". Wenn man jemandem gesagt hat: "Ich blogge", kam es tatsächlich vor, dass man schräg angeschaut wurde und erklären musste, was man denn da macht.
Heute hat jeder zweite einen Blog, über alles und jedes Thema, über Wichtiges und Unwichtiges.
Aber ist das nicht eigentlich gut?
Ja und nein.
Mehr Blogs, heißt mehr Auswahl an Bloggern, die man vielleicht interessant findet und über die man mehr lesen mag.
Mehr Blogs, heißt aber auch viiiel viel Quantität und Blabla.
Es gibt so viel, was mich mittlerweile an der Blogophäre stört. So verdammt viel.

Blogs sprießen wie Pilze aus dem Boden und vor allen was Beautyblogs betrifft, sind sie nahezu eine Plage geworden. Es gehört einfach zum guten Ton einen zu haben. Jeder, der im Monat mehr als 3 Kosmetikteile aus der Drogerie kauft, braucht einen Beautyblog mit tausend Swatches von der selben Lidschattenpalette.
Ich habe das Gefühl es wird weniger auf Qualität von Fotos und Texten geachtet, sondern einfach etwas rausgehauen, Hauptsache man hat was Neues geschrieben.
Ich bin in mehreren Bloggerverteilern von Kosmetikfirmen und wenn per Newsletter neue Limited Editions angekündigt werden, sieht man daraufhin in der folgenden Woche auf jedem und absolut jedem Beautyblog den selben Mist. Die selben Pressemappenfotos, die selben Pressetexte. Mehr nicht. Kaum einer macht sich sogar die Mühe einen Kommentar mit einem ersten Eindruck zu schreiben und eventuell zu sagen, auf was man sich aus dieser LE freut und weshalb.
Nein, der Leserschaft werden lieblos Nachrichten vorgeworfen.
"Hier habt ihr, ich habe meine Aufgabe erfüllt!".
So in der Art zumindest.

Dies ist aber kein Meckerpost gegen Beautyblogs - das kann man auf alle möglichen Themen übertragen. Man sieht überall nur noch das selbe. Vor allem LISTEN!
Eigentlich müsste dieser Post heißen "100 Gründe, warum mir das Bloggen keinen Spaß mehr macht", gefolgt von einer lieblosen Liste, die aussieht wie ein 0815 Buzzfeed-Post. Damit wäre ich voll up-to-date.

Ich kann mich einfach mit dem ganzen Hype der um Blogs gemacht wird, nicht mehr identifizieren.
Ich lese SO oft Sachen wie: "Ich möchte einen Blog starten, um kostenlose Produkte zu erhalten. Wie werde ich schnell bekannt und erhalte viel Reichweite?".
Nein. Nein, einfach nein.
So sollte das nicht laufen...oder?
Sollte man nicht anfangen zu bloggen, weil man Spaß daran hat?
Weil man darin aufblüht und seine Meinungen in die Welt hinaus tragen mag? Weil man seine Hobbies mit seiner Leserschaft teilen mag? Weil man angeregte Diskussionen in den Kommentaren führen möchte?
Weil man etwas GEBEN mag und nicht nur NEHMEN?
Gut, vielleicht höre ich mich kitschig an oder habe eine romantisierte Sicht auf die Dinge...aber DAS war für mich mal der Grundgedanke hinterm Blogging. Der "Spirit" der einen Antrieb und der dafür verantwortlich war, dass man gerne Zeit und Lust investierte in seine eigene kleine Welt aus Worten und Bildern.

Ich habe das Gefühl genau das wird immer weniger. Ich habe das Wort bereits mehrmals genutzt, aber ich finde das Bloggen heute größtenteils wirklich einfach lieblos.
30 Bilder vom selben Outfit + 0815 Text. Wenn überhaupt mit viel Text.
Die selben öden Blogparaden, die man mitmacht weil...ja, weil "macht man halt so".
Ich spüre immer weniger Leidenschaft in den Posts vieler Blogs.
Stattdessen überwiegen Langeweile und Beliebigkeit. Immer weniger erkenne ich Charme und Charakter hinter den geschriebenen Worten. Alles wirkt austauschbar.

Immer mehr überwiegt etwas anderes extrem: Professionalität.
Alles, aber auch wirklich alles ist darauf ausgelegt möglichst viele Leser zu ergattern und wenn möglich Gewinn zu machen, auf welche Art auch immer. Reichweite ist alles.
Was, dein Blog ist nicht SEO optimiert? Na, dann lohnt sich das Bloggen ja gar nicht.
Dein Instagram-Feed hat kein ersichtliches Thema? Urgh, wie langweilig.
Du hälst deine FB Like-Seite deines Blogs nicht immer up-to-date? Wie unprofessionell!
Oh, du hast um Mitternacht den Post online gestellt? Nein, so geht das nicht, da ist doch keiner wach um es sofort zu lesen!
Und so weiter.

Ich habe wenig Lust zu überwachen, wann die meisten Leute online sind und wann wohl mehr Leute mitbekommen, dass ich etwas geschrieben habe. Ich mag dann posten, wenn ich es möchte. Und wenn es jemand liest, ist es halt so - wenn nicht, dann halt nicht. Oder vielleicht erst Tage später, ist doch auch okay!

Ich habe keine Lust meine Social Media Kanäle regelmäßig zu updaten mit dem neusten Kram und zig Verweisen, was es denn jetzt wieder Neues auf meinem Blog gibt.
Und noch weniger möchte ich erst tausend Fotos perfekt positioniert zusammenstellen, damit auch ja ein farbliches und gestalterisches Konzept dahinter steckt, statt einfach spontan etwas zu posten.

Alles ist bis ins kleinste Detail durchdacht. Und das nervt mich.
Mir ist bewusst, dass viele Blogger ihr Hobby zum Beruf gemacht haben und dass es anstrengend ist, in dieser Menge oben auf mit zuschwimmen und erfolgreich zu bleiben.
Aber was ist mit den kleineren Blogs, ähnlich wie meinem? Die nicht nur darauf aus sind, alles und wirklich alles für ein wenig "Internetfame" zu geben?
Wo sind die Leute mit Charakter? Die hübschen Fassaden mit interessanten Geschichten?
Mit Meinungen, die vielleicht nicht der Mehrheit entsprechen und die trotzdem ausgesprochen werden? Wo sind die Leute, mit kritischen Texten? Wo sind die Leute, die einfach mal schreiben was sie am Wochenende mit ihren Freunden unternommen haben? Oder was sie hobbymäßig gemacht haben?

Sowas will anscheinend kaum noch wer lesen.
Ich lese mehr Blogs mit Tipps und Tricks, wie man erfolgreich wird und mehr Leser bekommt, mehr Kooperationsanfragen, mehr Aufmerksamkeit, mehr Reichweite erlangt, mehr Geld verdient.
Und immer weniger authentische Menschen dahinter.

Die meisten Blogs, welche ich selber gern gelesen habe, sind inzwischen entweder komplett inaktiv, gelöscht, oder haben sich der homogenen Masse an 0815-Postings angepasst.
Nur wenige sind sich selbst treu geblieben und bloggen weiterhin aufgrund von Spaß an der Sache selbst.

Aber nicht nur die Blogger selbst haben sich geändert - viele Firmen, welche Kooperationen anbieten, sind auch nicht besser. Trotz meiner minimalen Aktivität hier, erhalte ich noch verhältnismäßig häufig Anfragen für Kooperationen.
Und was da einem teilweise vorgeschlagen wird, ist der Wahnsinn:
"Hier, schreibe mal bitte einen Text mit 600 Wörtern, 10 Links, bitte alle auf Do-follow und markiere den Post bloß nicht als gesponsert. Wir bieten dir für deine Leistung 10€".
What? No!
Solche Anfragen erhalten gleichermaßen die kleinen, wie die großen Blogger und es ist eine Dreistigkeit.
Ich mag Reviews. Ich lese sie gerne und habe in der Vergangenheit auch immer gern welche verfasst.
Auch kleine Blogs brauchen sich nicht unter ihrem Wert verkaufen und man muss nicht jede Kooperationsanfragen annehmen.
Aber sagt das mal denen, die nur mit dem Bloggen angefangen haben, um solche Vorteile zu erhalten. Und dann liest man halt lieblose, vorgefertigte Texte, mit erkauften Meinungen und ohne Authentizität.

Vieles hat sich geändert und ich komme da einfach nicht hinterher, beziehungsweise ich will es auch gar nicht. Ich will nicht den selben belanglosen Kram wie alle von mir geben. Ich will mich nicht stundenlang in SEO-optimierungen einlesen, um nachher mehr Leser zu erhalten. Ich habe keine Lust auf Clickbait-Überschriften, nur damit bloß jemand meinen Link anklickt.
Ich möchte weiterhin authentisch sein. Schreiben was ICH denke, was mich bewegt, was ich mag.Was in mir vor sich geht und was mich interessiert.
Und entweder folgt ihr mir, oder eben nicht. Das ist okay.
Blogging ist kein Wettbewerb.

Dieses ständige Profilieren durch die Anzahl seiner (erkauften) Follower, der Druck immer das Neuste vom Neusten posten zu müssen, auf jeden Zug mit aufspringen...das will ich nicht.
Ich habe lieber eine ganz kleine Hand voll Lesern, die den Kram wirklich liest, den ich von mir gebe.
Lieber habe ich 10 hochwertige Kommentare, statt 100, von denen die Mehrzahl ungefähr so verfasst ist: "Toller Blog. Besuch doch mal meinen unter www.blablablalangweiligerkram.de und mach bei meinem Gewinnspiel mit!".
So much nope.

Ich könnte stundenlang darüber philosophieren, was mich nervt. Dass ich gut meckern kann, wissen treue Leser ja bereits, aber das musste einfach mal raus.

Ich vermisse das Bloggen - so sehr. Aber so, wie es damals war.
Letztens schrieb eine Leserin auf Twitter, dass sie meine Posts vermisst, im Spätsommer sprach mich eine einstige Leserin auf einem Mittelaltermarkt an und sagte sie hat meine Posts immer gern gelesen, als ich noch aktiv war.
Das hat mich irgendwie getroffen...dass nach so langer Zeit von Inaktivität noch Leute da sind, die sagen sie mochten meinen Kram. Die sogar so weit gehen zu sagen, sie vermissen meine Posts.

Ich möcht gern wieder dahin zurück - Spaß haben am Bloggen und euch etwas geben, was euch im Idealfall zusagt, hilft, zum Nachdenken animiert, kurzweilig unterhält oder sonst auf irgendeine Art und Weise etwas gibt.
Vielleicht sollte ich meinem Blog endlich ein neues Gesicht verpassen. Ein Design, mit dem ich mich identifizieren kann. Alles aktualisieren was veraltet ist, Sachen raus schmeißen, wenn nötig.
Und einfach weiter machen - egal ob nur für mich selbst oder eine (wieder) wachsende Leserschaft.
Vielleicht sollte ich es aber auch hierbei belassen und akzeptieren, dass mir die aktuelle Blogospähre nicht mehr zusagt und ich nicht mehr dazu gehöre.
Andererseits...seit wann interessiert es mich, ob ich irgendwo "dazu gehöre"?

Ich lasse das hier mal als Open-End stehen.
Keine leeren Versprechen, kein Gelaber.
Aber vielleicht etwas Hoffnung auf Änderung - in jeglicher Hinsicht.

Falls ihr wirklich bis hierhin gelesen habt und euch nicht von der Wall-of-Text habt abschrecken lasse, weil keine tausend bunten Bildchen drin sind, bedanke ich mich.
Bis hoffentlich bald wieder

Montag, 27. Juni 2016

 photo rose1_zpsd9c28712.gif Düsterkitsch-Style Lookbook #1

Guten Morgen meine Lieben! ^_^ ♥

Ich habe das eine oder andere zu erzählen, aber das muss noch ein paar Tage warten.
Stattdessen versuche ich mal ein paar meiner Outfits zu posten, die sich angehäuft haben.
Stilmäßig mal wieder "bunt" gemischt :'D
Manchmal denke ich mir, dass es einfacher wäre, würde ich mich nur auf einen oder maximal zwei Stilrichtungen festlegen...aber das geht einfach nicht. Dabei würde es oft viel Zeit, Nerven und vor allem GELD sparen.
Genau genommen möchte ich es aber gar nicht. Ich mag mich in Lolita, genau so wie in Gyaru oder im Fifties Style oder schlichtweg ganz casual in Rock und T-Shirt oder, oder, oder.
"DüsterKitsch" trifft hier als Bezeichnung für "meinen" Stil glaube ich wirklich den Nagel auf den Kopf, haha :D

In welchem Stil seht ihr mich eigentlich am liebsten? Was mögt ihr so gar nicht?
Gibts irgendeinen Stil wo ihr sagen würdet, dass er mir eigentlich nicht sonderlich steht?

♥ Erdbeermädchen ♥
♥ Kleid, Tasche, Wristcuffs - Bodyline ♥ Schuhe - Deichmann ♥ 

Fun fact: Meine Beine sind nicht nackt, ich trage eine weiße Strumpfhose. Hätte ich aber von der Optik her auch weg lassen können, bei meiner Kellerbräune sind meine Beine so oder so nahezu Schneeweiß ^_^"

Montag, 9. Mai 2016

 photo rose1_zpsd9c28712.gif Dies ist eine kurze Werbe...äh...Lernunterbrechung!

Mein Freund erinnert mich regelmäßig daran, dass ich beim Lernen auch mal Pausen einlegen muss. Meine Pause wird also dieser kurze Blogpost sein. Erwartet nur nichts mit viel Gehalt :'D

Wer mir auf Twitter folgt, wird mein Gemecker bereits mitbekommen haben:
Morgen beginnen meine Prüfungen. Diese Woche sind die schriftlichen Prüfungen dran, Ende des Monats kommt die praktische Prüfung.

Vor ein paar Tagen habe ich alle meine Unterlagen aus 3 Jahren Ausbildung sortiert. Heraus kam ein riesiger Stapel Altpapier und doch noch vieles, was ich für die Prüfungen können muss.


Ich mag ehrlich sein, mir raucht der Kopf.
Seit Tagen befasse ich mich nur mit dem Thema für die morgige Prüfung (Medientechnik/Mediendesign) und für die anderen beiden Fächer habe ich noch kaum was angeschaut. Gnah!

Am Wochenende machte mein Freund dieses stylische Bild von mir:


Nein, es ist nicht gestellt - ich schlafe tatsächlich.
Klischeehaft mit Stift in der Hand und Instantramen im Bild, haha :'D
Und ja, ich lerne immer auf dem Boden, ebenso wie ich meine Hausaufgaben in 99% der Fälle auf dem Boden sitzend mache. Irgendwie mag ich das lieber so.

Ich hab das Gefühl diese Pause war jetzt lang genug und ich werde mich wieder dem Prüfungskram widmen.
Ab morgen gehts los, drückt mir doch bitte die Daumen! ^__^ ♥

Freitag, 1. April 2016

 photo rose1_zpsd9c28712.gif 2015...in Outfits!

So ganz ursprünglich hatte ich mir mal vorgenommen so zu sein wie andere Blogger, wenns um Outfits geht. Soll heißen: Outfit tragen, Fotos davon machen und das aktuelle Outfit zeitnah posten.
So der Plan.
Hat nicht geklappt.

Deshalb gibt es nun in diesem Post ein exorbitantes Sammelsurium an Outfits aus dem letzten Jahr. Vor allem aus der zweiten Jahreshälfte, nach welcher ich mich ja hier nicht mehr habe blicken lassen. Die Bildqualität schwankt leider extrem, entschuldigt bitte.
Hier also nun ein paar (un)spannende Looks von 2015.

♥ KAWAII AS FUCK ♥
♥ T-Shirt + passender Button - Mademoiselle Opossum ♥ Jeansjacke & Boots - Primark
♥ Rock - H&M ♥ Accessoires - Ebay

Einer meiner Lieblingskitschlooks aus dem letzten Jahr. Ich mag diese pastelligen Creepy Cute/Pastelgoth Sachen einfach, trage sie aber trotzdem viel zu wenig.
Meistens fällt mir bei fast jedem Outfit im Nachhinein irgendwas auf, was ich hätte anders bzw besser machen können, aber hier bin ich nach wie vor vollkommen zufrieden - das ist 'ne Seltenheit!


Samstag, 6. Februar 2016

 photo rose1_zpsd9c28712.gif Düsterkitsch's not dead! - Die treulose Bloggertomate meldet sich zurück


Unauffällig puste ich die dicke Staubschicht von meinem Blog und melde mich zurück.
Lange war ich nicht mehr hier und der eine oder andere fragte sich vielleicht bereits warum.
In diesem Sinne:
Guten Tag, ein extrem verspätetes frohes neues Jahr und willkommen im Jahre 2016!

Ich bin schon häufig in den Treulose-Tomaten-Modus verfallen und habe lange Zeit nicht gebloggt...aber dieses mal habe ich wirklich den Vogel abgeschoßen:
Ein halbes Jahr lang hab ich mich hier nicht blicken lassen. Aber warum überhaupt?

Ja, gute Frage. Aus mehreren Gründen.
Grund Nummer 1 und der Hauptgrund ist einfach, dass mir schlichtweg die Zeit fehlt.
Und wenn Zeit vorhanden war, mangelte es an Lust.
Ich bin im letzten Ausbildungsjahr, bald gehts mit den Prüfungsvorbereitungen los.
Jeder Lehrer glaubt anscheinend wir haben einzig und allein das Fach, welches Lehrkraft XY gerade unterrichtet und so wird man bombardiert mit Projektabgaben und Präsentationen, bis man nicht mehr weiß wo einem der Kopf steht.

Ein weiterer Punkt, der mir im vergangenen Jahr besonders auf den Zwirn ging war, dass meine Bilder verstärkt auf irgendwelchen Fake-Profilen gefunden wurden.
Wer seine Bilder online postet muss damit rechnen, dass sie woanders landen, ja, ich weiß.
Richtig ist das aber deswegen trotzdem nicht und zu 100% rechtens ebenfalls nicht.
Letztes Jahr haben sich mehrere Leute gemeldet, die Bilder von mir auf anderen Seiten/Facebook-Profilen gefunden haben (Thanks again ♥). Ein paar der Fakes waren nur Leute die halt ein, zwei Fotos als Profilbilder genutzt hatten. Nervig, aber nicht schlimm an sich.
Dann jedoch waren da zwei Sonderfälle.

Wer mit mir auf Facebook befreundet ist, wird das eine oder andere von dem ganzen Schlamassel vielleicht mitbekommen haben.
Fall Nummer 1 war ein Mädel das sich einfach "Lina" anstatt "Alina" nannte und einfach ALLES kopierte, was sie kopieren konnte. Einfach alles. Zusammengesammelte Werke von Blog, Twitter und Instagram. Sie scheute auch nicht davor Bilder von meinen Tieren, Freundinnen, meinem Partner und sogar meiner Familie zu nutzen. Und zwar nicht nur Sachen die ich mal gepostet hatte, sondern auch Bilder die beispielsweise explizit von den FB-Profilen meiner Eltern geklaut wurden.

Die Bilder wurden in komplett fremden Kontexten genutzt. So wurde aus einem müden "Ich putz mir die Zähne und seh müde aus"-Bild aus einem Picture My Day Post beispielsweise einfach mal ein "Urgh, ich bin so fertig, ich hab gestern so viel gesoffen"-Bild. Fein!
Diese "Lina" stellte eine Person dar, die ich absolut nicht bin. Dem Profil nach wäre "ich" ein Mädel gewesen, das alle 3 Tage nen anderen Typ hat, eine rechte Gesinnung und bereits ein Kind hat, ständig Party macht und säuft, säuft, säuft. Also eigentlich das komplette Gegenteil von mir.


Das Profil wurde 1 1/2 Jahren regelmäßig aktualisiert, kaum postete ich etwas, tauchten die Fotos unter anderen Angaben auf "Linas" Profil auf.
Ich war sprachlos. Sprachlos und stink sauer.
Es machte mich einfach nur rasend und verrückt.

Ein Besuch bei der Polizei brachte...genau...nichts!
Meine Mom und ich brauchten mehrere Versuche um dem Polizist die Sachlage anhand des Profils und der Realität zu erläutern, denn selbst er war verwirrt und musste stets mehrmals hinschauen auf welchem Profil er denn nun war, auf meinem oder dem von "Lina".
Nach Hause ging ich mit folgender Erkenntnis: Solange wie keine Wasserzeichen weg geschnitten werden und die Bilder nicht stark zu meinem Nachteil bearbeitet/verwendet werden, so wird die Polizei auch nichts tun. Desweiteren hieß es, dass der Gang zum Anwalt ebenfalls nicht zu empfehlen ist: Kostet nur Geld und gemacht wird nichts. Ganz toll.
Nach viel Hin- und Her, löschte Facebook dann das Profil und der Spuk hatte ein Ende.

Fall Nummer 2 ereignete sich erst vor wenigen Monaten. Ich bekam eine Nachricht, dass jemand meine Fotos nutzt. Hier wurde aus "Alina" eine "Alina Ali" und laut dem Profil wäre ich eine ziemliche Proletenbraut, die nur Alk und Fußball im Kopf hat. Eben total ich, nicht wahr?

Die ganze Sache wurde mit jedem Mal abstruser, denn die Person, welche mich kontaktiert hatte, entpuppte sich als Schwester von "Alina Ali". Und hinter diesem Fake-profil steckte ihr eigener Bruder. Sie sagte mir sogar sein richtiges FB-Profil und seine komplette Anschrift falls ich ihn anzeigen mag. Er sei schon mehrmalig vorbestraft und psychisch absolut labil, besitzt mehrere Fake-Profile und hat sich so eine künstliche Onlinewelt mit "Freunden" geschaffen, welche er eigentlich gar nicht hat.

Ich wollte fair sein und den Typ wenigstens vorher kontaktieren, also tat ich dies und bittete ihn die Fotos zu löschen, da er nicht das Recht hat sie zu nutzen. Die selbe Nachricht schickte ich auch an das "Alina Ali" Profil.
Gut 2 Monate später hatte er die Nachricht auch endlich mal gesehen und antwortete prompt. Mit seinem echten Profil blockierte er mich sofort, mit dem "Alina Ali" Profil antwortete er prollig und vollkommen so, als sei er im Recht und als würde ich lügen. Ich schickte also einen Screenshot von dem Gespräch mit seiner Schwester und verdeckte Name und Profilbild von ihr, da sie meinte ich soll ihrem Bruder nichts davon sagen, er rastet sonst aus.
Danach rastete er auch aus...allerdings mir gegenüber. Er fluchte und beschimpfte mich, weil ich mich weigerte die Info rauszugeben wer ihn verpfiffen hat.
Ich antwortete irgendwann nicht mehr. Dann schrieb mich die "Mutter" von der Fake-Alina an - auch hinter dieser Frau steckte eigentlich der selbe Typ.
Mir wurd das Ganze zu bunt und ich blockierte einfach die komplette Fake-Sippschaft.
Nun ist Ruhe.

So macht das Ganze keinen Spaß, das nimmt einem wirklich die Freude etwas online zu posten.
Auch auf Instagram zeige ich seit einiger Zeit immer weniger mich und dafür mehr anderes.

Diese Erlebnisse waren für zwei Sachen gut
- Man denkt noch mehr drüber nach ob man dieses und jenes Bild nun wirklich posten soll oder nicht und reflektiert sein Handeln diesbezüglich sorgfältiger.
- Dank der Polizei weiß ich nun, dass ich einfach nur meine Bilder besser schützen muss.

Conclusio:
Ab jetzt gibt es Bilder nur noch ausschließlich mit Wasserzeichen. Auch auf Instagram sind seit geraumer Zeit Bilder von mir wenigstens mit der Blog-URL versehen, sobald ich darauf zu sehen bin.
Finde ich meine Bilder jetzt woanders, sind sie geschützt, selbst wenn das Wasserzeichen weg geschnitten wird. So zumindest der O-Ton vom netten Polizist.

Long story short:
Das Bloggen fehlte mir und auch wenn die Zeit dafür nicht immer da ist, werde ich dennoch versuchen wieder öfters zu posten - Anhand der Zugriffe sehe ich ja, dass immer noch genug Leute vorbeischauen.

Ich hoffe ihr bleibt mir auch weiterhin treu, denn mir fehlt das alles hier.
Ich will mein Zeug loswerden, wichtiges und unwichtiges und ich will eure Kommentare lesen und mit euch schreiben, je nach Thema auch gern diskutieren!